Grüner Neustart – wann, wenn nicht jetzt?

Grüner Neustart – wann, wenn nicht jetzt?

Nach einer langen Pause werden morgen in vielen Ländern der Welt wieder Menschen bei Fridays for Future Protesten für mehr Klimaschutz auf die Straßen gehen. Das ist gut und richtig so. Denn die Klimakrise darf angesichts der Corona-Pandemie nicht aus dem Fokus von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft rücken. Im Gegenteil: Die Coronakrise hat gezeigt, was möglich ist, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen. Dieses Momentum müssen wir jetzt nutzen, um den Klimawandel zu stoppen.

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Coronavirus: Jetzt müssen wir Abstand halten – und zusammenstehen

Das Coronavirus ist eine große Herausforderung für die Menschen und die globale Wirtschaft. Wir sind nun alle gefragt, die gebotenen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten und insbesondere Abstand zueinander zu halten. Gleichzeitig ist jetzt aber auch der Zusammenhalt gefragt, damit wir die Auswirkungen des Virus so gering wie möglich halten und seine Ausbreitung eindämmen.  

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Photovoltaik wird weltweit zur günstigsten Stromquelle

Weniger als 25 US-Dollar pro Megawattstunde Solarstrom – solche Preise sind in sonnenreichen Regionen keine Seltenheit mehr. Mit ihren immer weiter sinkenden Kosten ist die Photovoltaik auf dem besten Weg, weltweit zur preisgünstigsten Stromquelle zu werden. Es ist also ökologisch und ökonomisch absolut sinnvoll, neue Solarstromanlagen zu bauen, statt weiter auf konventionelle Kraftwerke zu setzen.

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Verstärkter Ausbau der Erneuerbaren statt Erdgas-Mogelpackung

Die Strategieberatung Oliver Wyman konstatiert in einer Studie, der Kohleausstieg könne die Strompreise enorm steigen lassen und die Versorgungssicherheit gefährden. Aus wirtschaftlichen Gründen müssten nun verstärkt Gaskraftwerke eingesetzt werden Ist es Zufall, dass dies so gut zur Haltung des Bundeswirtschaftsministeriums passt, das Erdgas für unverzichtbar hält?

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Klimaschutz: Enttäuschung, aber auch Grund zur Hoffnung

Trotz der berechtigten Kritik stellen die beiden wichtigen Klimaereignisse der vergangenen Woche - die Vorstellung des Klimapakets der Bundesregierung und die Ergebnisse des UN-Klimagipfels - zumindest in einigen Bereichen einen Anfang dar. Es geht jetzt darum, den Druck aufrechtzuerhalten, damit wir das 1,5-Grad-Ziel vielleicht doch noch erreichen.

Klimademonstrationen: jetzt erst recht!

Auch wenn in den letzten Wochen viele negative Nachrichten für das Klima durch die Medien gingen, lohnt es sich, weiter für mehr Klimaschutz auf die Straße zu gehen. Die globalen Klimademonstrationen morgen sollen zeigen: Die Zeit des Redens ist vorbei, jetzt brauchen wir entschlossenes Handeln.