Redispatch 2.0: Der einfache Weg in die Direktvermarktung

Redispatch 2.0: Der einfache Weg in die Direktvermarktung
[Update vom 28.10.2021 | Übergangsregelung Bundesnetzagentur] Ab Oktober 2021 besteht für Anlagenbetreiber ab einer Anlagengröße von 100 Kilowatt Peak die gesetzliche Pflicht, alle Redispatch-Maßnahmen bilanziell auszugleichen. Damit euch der Anspruch auf die EEG-Vergütung nicht verloren geht, erfahrt ihr hier alles Wichtige zur neuen Regelung und zur SMA Lösung.

 

Aktuelle Info: Mit einer Übergangsregelung bis zum 1. März 2022 gibt die Bundesnetzagentur allen Beteiligten mehr Zeit für die Umsetzung des Redispatch 2.0.

Was bedeutet die Übergangsregelung?

  1. Die Übergangsregelung bezieht sich lediglich auf die Art des bilanziellen Ausgleichs
  2. Die Übergangslösung hat keine aufschiebende Wirkung bzgl. der Verpflichtungen aus dem Redispatch 2.0 für den Anlagenbetreiber ab dem 01.10.2021

Anlagenbetreiber sollten also nach wie vor unverzüglich handeln und keine Zeit verlieren.

Ihr habt noch keine passende Lösung? Dann erfahrt ihr hier alles über die SMA Systemlösung.

Mehr zu SMA SPOT erfahren

Der Begriff Dispatch bezeichnet die Einsatzplanung von Kraftwerken durch den Kraftwerksbetreiber: „Kraftwerkseinsatzplanung“. Redispatch meint dabei die kurzfristige Änderung des Kraftwerkseinsatzes zur Vermeidung von Netzengpässen.

Wenn also mehr Strom übertragen werden müsste als technisch möglich ist, können Übertragungsnetzbetreiber kurzfristig in die Stromproduktion von Kraftwerken eingreifen. Dazu gibt es bis zum 30. September 2021 zwei Möglichkeiten:

  1. Redispatch 1.0: Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) greifen in die Stromproduktion von Kraftwerken ein und reduzieren oder erhöhen die Erzeugungsleistung von Kraftwerken nach Bedarf.
  2. Einspeisemanagement: Bei einem Überangebot an erneuerbaren Energien regeln die Verteilnetzbetreiber (VNB) die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien oder Kraftwärmekopplung vorübergehen ab.

Netz- und Systemstabilität mit Redispatch 2.0 sicherstellen

Das Ziel ist ein jederzeit stabiles Versorgungsnetz ohne Netzunterbrechungen, sprich die sichere Stromversorgung für alle angeschlossenen Verbraucher. Wird nun zunehmend mehr Kraftwerksleistung aus regenerativen Erzeugungsanlagen ins Netz eingespeist, kommt das Netz an die Grenzen seiner technischen Leistungsfähigkeit. Der Netzausbau kommt da schlicht nicht schnell genug hinterher. Es gibt aber mehr Gründe für künftig steigenden Redispatch-Maßnahmen:

  • Integration europäischer Strommärkte
  • Verzögerungen im Netzausbau
  • Ausstieg aus der Kernenergie
  • Veränderte Lastflüsse durch den Ausbau erneuerbarer Energien
  • Windparkausbaus im Norden, Abschalten von konventionellen Kraftwerken im Süden

Kurz: Die Synchronisation von Angebot und Nachfrage im Stromnetz wird zunehmend zur Herausforderung. Deshalb gelten ab dem 1. Oktober 2021 neue Regeln. Das Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG 2.0) vereint dann das bisherige Redispatch 1.0 mit dem Einspeisemanagement. Netzbetreiber haben dann nur noch die Option Redispatch 2.0.

Für wen gilt Redispatch 2.0?

  • Erneuerbare-Energien-Anlagen, KWK-Anlagen und Energiespeicher mit einer installierten Leistung ab 100 kW.
  • Alle Anlagen bis 100 kWp und auch kleinere Anlagen, die bereits durch den Netzbetreiber ferngesteuert werden können, sofern sie der Netzbetreiber einbinden will:
    • Bestandsanlagen größer 30 kWp mit Inbetriebnahme vor dem 01.01.2021
    • Neuanlagen größer 25 kWp mit Inbetriebnahme ab dem 01.01.2021
    • Kleinere Anlagen, die nicht die 70-Prozent-Begrenzung am Netzanschlusspunkt nutzen

Relevant ist Redispatch 2.0 für Anlagenbetreiber (natürliche oder juristische Person oder Personengesellschaft, die eine Anlage betreibt), technische/kaufmännische Betriebsführer (Dienstleistungsunternehmen, das den technischen und/oder kaufmännischen Betrieb einer Anlage abwickelt) und Direktvermarkter (Energiehandelsunternehmen, das die erzeugten Strommengen abnimmt und an der Strombörse vermarktet).

Wichtig: Die Nichterfüllung von EEG-Anforderungen an die Fernsteuerbarkeit und Abrufbarkeit von IST-Einspeisung führt zum Verlust des Anspruchs auf EEG-Vergütung – auch rückwirkend.

Was müssen Anlagenbetreiber beim Redispatch 2.0 beachten?

Redispatch 2.0 erfordert einen umfassenden Datenaustausch-Prozess, in dem unterschiedliche Daten generiert und fristgerecht ausgetauscht werden. Dadurch entstehen neue Marktrollen wie Einsatzverantwortliche (EIV) und Betreiber der Technischen Ressource (BTR) durch den Anlagenbetreiber mit folgende Aufgaben:

  • Bereitstellung von Stammdaten
  • Bereitstellung von Bewegungsdaten
  • Festlegung der Abrufart für die Leistungsreduzierung (Aufforderungsfall oder Duldungsfall)
  • Festlegung des Bilanzierungsmodells (Planwertmodell oder Prognosemodell)
  • Festlegung des Abrechnungsmodells (Pauschal, Spitz oder Spitz Light)

Wie sieht die SMA Lösung für das Redispatch 2.0 aus?

Die SMA Systemlösung für Redispatch 2.0 kombiniert die Direktvermarktung mit SMA SPOT intelligent mit den Managementfunktionen des SMA Data Manager M. Das Ziel der Lösung ist eine für den Anlagenbetreiber möglichst einfache und kostengünstige Umsetzung des Redispatch 2.0.

SMA Lösung Redispatch20

Die SMA Systemlösung für das Redispatch 2.0 besteht aus der Direktvermarktung mit SMA SPOT und dem Energiemanager SMA Data Manager M.

In der Direktvermarktung mit SMA SPOT übernimmt unser Partner MVV für alle bestehenden und neuen SMA SPOT Kunden die Rollen des Einsatzverantwortlichen (EIV) und eines Betreibers der Technischen Ressource (BTR) als Service in der Kombination aus Prognosemodell, Duldungsfall und Pauschal-Abrechnungsmodell. Dieses Angebot gilt auch für Anlagen < 100kWp.

Zusätzlicher Vorteil: Die Vermarktungsentgelte für SMA SPOT reduzieren sich für Neuverträge ab 1. Juli 2021 je nach Anlagengröße um bis zu 20 Prozent.

 

Als Schnittstelle zwischen der Solaranlage und dem öffentlichen Stromnetz übernimmt der Data Manager M sowohl die Inbetriebnahme der Solaranalage als auch die vorgeschriebene integrierte Fernsteuerbarkeit. Auch Bestandsanlagen mit der Sunny WebBox-10 oder dem SMA Cluster Controller (ggf. mit Power Reducer Box) können einfach mit einem SMA Data Manager M modernisiert werden, um an der Direktvermarktung mit SMA SPOT teilzunehmen.

SMA SPOT Beispielrechnung Eigenverbrauch

Beispiel einer Anlage mit Eigenverbrauch (50 % EV, 360 kWp): Die Erlöse ergeben sich aus dem Produkt aus eingespeister Menge (MWh) und der Vergütung durch den Direktvermarkter Marktwert (€/MWh) auf Monatsbasis. Bei einer Vergütung nach dem Spotpreis werden die Mengen stundengenau abgerechnet. Alle Angaben im Beispiel sind ohne Gewähr und können je nach Anlagenleistung, Ausrichtung, Standort etc. abweichen.

 

 SMA SPOT Beispielrechnung Volleinspeisung

Beispiel einer Anlage mit Volleinspeisung (750 kWp): Die Erlöse ergeben sich aus dem Produkt aus eingespeister Menge (MWh) und der Vergütung durch den Direktvermarkter Marktwert (€/MWh) auf Monatsbasis. Bei einer Vergütung nach dem Spotpreis werden die Mengen stundengenau abgerechnet. Alle Angaben im Beispiel sind ohne Gewähr und können je nach Anlagenleistung, Ausrichtung, Standort etc. abweichen.

SMA Lösungen für Bestandsanlagen

Optionale Direktvermarktung für Bestandsanlagen: Auch Anlagenbetreiber, die noch eine fixe Einspeisevergütung erhalten, können problemlos in die Direktvermarktung nach dem Marktprämienmodell wechseln.

Nach der Installation des Data Manager M und der Aktivierung von SMA SPOT fallen keine zusätzlichen Kosten für die Herstellung und den Betrieb der Fernsteuerbarkeit an. Es ist kein externer VPN Router notwendig.

Mit dem aktuellen Softwareupdate des Data Manager M (Firmware 1.12.7) ist bei SMA Wechselrichtern mit RS485-Schnittstelle kein Adapter (SMA COM GATEWAY) mehr notwendig. Das ermöglicht auch Betreibern von Bestandsanlagen einen einfachen und kostengünstigen Weg in die Direktvermarktung. Auch SMA Anlagen, die bislang mit einem Nicht-SMA Logger überwacht wurden, können von dieser einfachen und kostengünstigen Lösung profitieren und so auch die weitreichenden Monitoring- und Analysemöglichkeiten des Sunny Portal powered by ennexOS kostenfrei nutzen. Die Netzteile von Sunny WebBox-10 und von SMA Cluster Controller können weiterverwendet werden. Der Data Manager M übernimmt dann auch die Aufgaben der Power Reducer Box.

Bei der Anlageninbetriebnahme im Sunny Portal powered by ennexOS können die wichtigsten Bestandsdaten aus dem bisherigen Sunny Portal übernommen werden. Wir empfehlen die bestehende Anlage vor dem Umbau der Hardware aus dem Sunny Portal in das Sunny Portal powered by ennexOS zu migrieren. Dazu steht im Sunny Portal powered by ennexOS ein Migrationsassistent zur Verfügung.

Hinweis: Der Data Manager M Lite kann nicht für SMA SPOT verwendet werden.

 

Vorteile der SMA Lösung im Überblick

  • SMA SPOT bringt Anlagen einfach, schnell und kostengünstig in die Direktvermarktung. Der Partner MVV übernimmt die Rollen EIV und BTR.
  • SMA SPOT bietet maximale Erlöse durch eine Vergütung nach Marktwert Solar (i.d.R. höhere Auszahlungen für den Anlagenbetreiber) gegenüber einer Spotpreisvergütung.
  • SMA SPOT bietet für Neuverträge ab 01.07.21 um bis zu 20 % reduzierte Vermarktungsentgelte für die Direktvermarktung.
  • Durch die im SMA Data Manager M integrierte Fernsteuerbarkeit (ohne externen VPN Router) spart der Anlagenbetreiber bis zu 4.000 €.
  • Durch die neue Fähigkeit des SMA Data Manager M, auch Wechselrichter mit RS485 anzubinden, sparen Betreiber von Bestandsanlagen die Kosten für die Installation eines SMA Com Gateway.

 

Wie schließe ich die Direktvermarktung über SMA SPOT ab?

PV-Fachhandwerker können über unser Planungstool Sunny Design mit wenigen Klicks und Angaben direkt einen SMA SPOT Vertrag für ihre Kunden herunterladen und ihn dem Kunden zur Unterschrift übermitteln:

1. Sunny Design > Neues Projekt anlegen (auch für Bestandsanlagen).

SMA Spot Schritt 1

 

2. Projektdaten eingeben: Anlagenstandort > Systemkonfiguration: Zur Konfiguration der PV-Anlage > PV-Generator und PV-Wechselrichter wählen > Tooltipp SMA SPOT beachten > Unten rechts „Zu SMA SPOT“ klicken (im Reiter „Direktvermarktung).

SMA Spot Schritt 2

 

3. Vertrag vorausfüllen und an Kunden senden.

 

Anlagenbetreiber schreiben einfach eine E-Mail mit den relevanten Stammdaten an sma-spot@mvv.de.

Eine digitale Lösung für einen einfachen Vertragsabschluss zur Direktvermarktung mit SMA SPOT steht in Kürze zur Verfügung.

 

Hier gibt es weiterführende Informationen zu SMA SPOT:

SMA Spot – Direktvermarktung für Solaranlagen

Solarstrom direkt vermarkten

SMA Data Manager M powered by ennexOS

42 Kommentare
  1. Martin
    Martin sagte:

    Hallo,
    ist bei der Direktvermarktung über MVV nach wie vor der Messtellenbetrieb inclusive? Dies ist das Problem, ich möchte, jedoch OHNE das der Messtellenbetreiber gewechselt wird in die Direktvermarktung.

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Martin,

      bitte wende dich mit dieser Frage direkt an deinen lokalen Energieversorger.

      Sonnige Grüße
      Christiane

      Antworten
    • Daniel Strömer
      Daniel Strömer sagte:

      Hallo Martin,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Bitte wende Dich mit deinem Anliegen an sma-spot@mvv.de – ggfs. finden wir gemeinsam mit den Kollegen von MVV eine Lösung. Übrigens haben wir ab dem 01.07.2021 auch die Kosten für den MStB leicht reduziert.
      Freundliche Grüße
      Daniel

      Antworten
  2. Josef Karl
    Josef Karl sagte:

    Alles schön und gut, aber was ist mit Altanlagen in denen SMC-Geräte verbaut sind? Die sind nach meinem Kenntnisstand nicht steuerbar. Welche Lösung gibt es hier?

    Antworten
    • Daniel Strömer
      Daniel Strömer sagte:

      Hallo Josef,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Mit dem neuesten Software-Update für den Data Manager M (Firmware 1.12.7.R) ist bei kompatiblen SMA Wechselrichtern mit RS485-Schnittstelle kein Adapter (SMA COM Gateway) mehr notwendig. Somit können die Geräte direkt mit dem SMA Data Manager M verbunden werden und sind somit automatisch fernsteuerbar.
      Freundliche Grüße
      Daniel

      Antworten
  3. Tobias Wermer
    Tobias Wermer sagte:

    Sehr geehrter Herr Strömer,
    das bedeutet aber schon, dass ich auf einem Landwirtschaftlichen Betrieb mit verschiedenen Modulflächen, alle Wechselrichter zum Data Manager zusammen führen muss. Was ist denn, wenn die Gerade SMC… und SB… mit keinerlei Schnittstelle ausgestattet sind?`

    Antworten
    • Daniel Strömer
      Daniel Strömer sagte:

      Sehr geehrter Herr Wermer,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Mit dem nächsten Software-Update 1.13.17.R ist auch die Anbindung von SMC Geräten über RS485 möglich. In diesem Fall besteht die Möglichkeit die Geräte mit einem RS485 Piggy Back zu ertüchtigen insofern diese für Ihre Gerätetypen noch am Markt verfügbar sind. Bei weiteren Fragen stehen Ihnen die Kollegen des SMA Service gerne zur Verfügung. Freundliche Grüße Daniel Strömer

      Antworten
  4. Dr. Wolfgang Sipos
    Dr. Wolfgang Sipos sagte:

    Wer baut die benötigten Komponenten ein, wenn das Unternehmen, welches die PV-Anlage errichtet hat, es nicht machen möchte (keine Zeit, ausgebucht bis Mai2022)?
    Viele Grüße Wolfgang Sipos

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Dr. Sipos,

      einen SMA Solar Partner in Ihrem Postleitzahlengebiet, der Sie bei der Installation ggfs. unterstützen kann, finden Sie hier.

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
  5. Heine
    Heine sagte:

    Was bedeutet das für Anlagen kleiner als 100 kWp? Habe ich es richtig verstanden, dass sie von möglichen Abschaltungen betroffen, von der Möglichkeit zur Direktvermarktung aber ausgeschlossen werden?
    Schöne Grüße
    M.Heine

    Antworten
  6. Volker Zehe
    Volker Zehe sagte:

    Hallo,
    ich habe eine Dachanlage mit 6,5 kWP mit einer Wirkbegrenzung von 70 %. Das betrifft micht doch dann garnicht, oder?

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Zehe,

      alle PV-Anlagen (> 100 kW) sind durch das Redispatch 2.0 betroffen.

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
  7. Horst Knippenberg
    Horst Knippenberg sagte:

    Hallo Frau Keim,
    mit meinen kleinen 10 kWp bin ich wohl raus aus der Direktvermarktung (Installiert und gestartet im Febr. 2021)?

    Antworten
  8. Bossert Thomas
    Bossert Thomas sagte:

    Also liebe Leute. Meine Anlage steht in der Schweiz. Betrifft mich das überhaupt irgendwie, ausser dass ich auf dem iPhone eine neue App installieren muss?

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Bossert,

      die im Beitrag vorgestellten Lösungen beziehen sich auf PV-Anlagen in Deutschland.

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo E. Voggensperger,

      im Blog-Beitrag werden die für Deutschland möglichen Lösungen vorgestellt.

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
  9. Sigi Gomez
    Sigi Gomez sagte:

    Ich komme nicht ganz klar was die SMA will. Ich verstehe dass ab sofort können wir selbst die Mengen Strom was wir erzeugen SELBT VERMARKTENß
    Wer ist so nett und mir hilft dabei

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Gomez,

      gern beantworten wir Ihre Frage zum Thema Redispatch 2.0.
      Können Sie Ihr Anliegen evtl. etwas konkretisieren?

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
  10. Stefanie S.
    Stefanie S. sagte:

    Hallo
    Also ich hab mir das alles durchgelesen aber leider hab ich keine Ahnung was und ob ich da jetzt etwas machen muss an wen muss ich mich da wenden ? Bzw wer kann mich da beraten oder mir helfen?

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Stefanie,

      bitte schildere uns kurz deine konkrete Anfrage, damit wir unterstützen können.

      Sonnige Grüße
      Christiane

      Antworten
  11. Guido
    Guido sagte:

    Hallo,
    auch ich bin, wie vermutlich viele andere, die bereits vor mir diese Informationen gelesen haben, völlig unsicher, was ich tun soll oder muss, oder ob ich einfach alles weiterlaufen lassen soll wie bisher.

    Antworten
    • SMA Solar
      SMA Solar sagte:

      Hallo Guido,

      wenn Ihre Anlage von redispatch 2.0 betroffen ist, müssen Sie dem Netzbetreiber einen Einsatzverantwortlichen (EIV) und einen Betreiber der Technischen Ressource (BTR) (bis 1.10.2021) benennen. Wenn Sie diese Rollen nicht selber übernehmen wollen, bieten wir Ihnen mit SMA SPOT den einfach Weg in die Direktvermarktung an. Unser Partner MVV Trading übernimmt dann kostenlos beide Marktrollen EIV und BTR für Sie. Schreiben Sie uns einfach eine Mail an sma-spot@mvv.de. Die Kosten für die Direktvermarktung werden i.d.R. von den Mehreinnahmen aus der Direktvermarktung (Managementprämie) abgedeckt. Somit entsteht Ihnen gegenüber der EEG Vergütung kein Nachteil und Sie profitieren von den Mehreinnahmen aus der Direktvermarktung.

      Sonnige Grüße!

      Antworten
    • SMA Solar
      SMA Solar sagte:

      Hallo Dietmar,

      von Redispatch 2.0 sind nur Anlagen >100kWp und nachrangig alle kleineren Anlagen mit einer Ansteuerungsmöglichkeit betroffen.

      Sonnige Grüße!

      Antworten
  12. Klaus
    Klaus sagte:

    Gehe ich recht in der Annahme, dass unsere Anlage mit 8,7 kwp und 70% Regelung nicht von den neuen Regelungen betroffen ist?

    Antworten
    • SMA Solar
      SMA Solar sagte:

      Hallo Klaus,

      von Redispatch 2.0 sind nur Anlagen >100kWp und nachrangig alle kleineren Anlagen mit einer Ansteuerungsmöglichkeit betroffen.

      Sonnige Grüße!

      Antworten
      • Klaus Wiesmeth
        Klaus Wiesmeth sagte:

        Hallo, ich hab noch ne Frage: Wie kann ich erkennen, ob unsere kleine Anlage eine Ansteuermöglichkeit hat?

        Schönen Gruss, Klaus

      • Christiane Keim
        Christiane Keim sagte:

        Hallo Klaus,

        ob die Anlage mit der 70%-Regel oder mit einer Steuerungsoption ausgerüstet wurde, sollte der Installateur sagen können.
        Alternativ findest du diese Angabe in den Anmeldeunterlagen beim zuständigen Netzbetreiber.

        Sonnige Grüße
        Christiane

  13. Dieter
    Dieter sagte:

    Hallo,
    Ich habe eine Anlage mit 7,8 kWP. jedoch ohne 70% Regelung. Installiert in 2015.
    Betrifft mich in diesem Fall Redispatch 2.0?
    Danke für die Antwort.
    Viele Grüße
    Dieter

    Antworten
    • SMA Solar
      SMA Solar sagte:

      Hallo Dieter,

      von Redispatch 2.0 sind nur Anlagen >100kWp und nachrangig alle kleineren Anlagen mit einer Ansteuerungsmöglichkeit betroffen. Somit kann es sein, dass Ihre Anlage auch von Redisptach 2.0 betroffen ist, wenn diese heute bereits steuerbar ist. Hierzu gibt es allerdings aktuell nur die Aussage, dass dies „nachrangig“ erfolgen soll. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass der Netzbetreiber Sie bei Bedarf entsprechend kontaktieren wird.

      Sonnige Grüße!

      Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Rademacher,

      unser Partner MVV Trading übernimmt im Rahmen der Direktvermarktung für alle SMA SPOT Kunden die Rollen des Einsatzverantwortlichen (EIV) und des Betreibers der Technischen Ressource (BTR).
      Dieser Service kombiniert Prognosemodell, Duldungsfall und Pauschal-Abrechnungsmodell.

      Bitte schreiben Sie einfach eine Mail mit Ihren Anlagendaten an sma-spot@mvv.de , wir übernehmen dann alles weitere.

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
  14. Karl-Wilhelm Knoche
    Karl-Wilhelm Knoche sagte:

    Hallo zusammen!
    Ich habe in 2021 eine PV-Anlage mit 29,9kWp errichtet.
    Die Anlage kann über Rundsteuerempfänger vom EVU gedrosselt werden. Es ist ein SMA Sunny Home Manager 2.0 verbaut.

    Bin ich vom Redispatch betroffen?
    Muss ich meinen Überschuß demnächst selbst vermarkten?

    MfG
    Karl-W. Knoche

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Knoche,

      grundsätzlich sind auch Anlagen von Redispatch 2.0 betroffen, wenn sie bereits steuerbar sind.
      Die Steuerbarkeit durch den VNB wäre in Ihrem Fall durch den Rundsteuerempfänger gegeben. Hier entscheidet aber letztendlich der Netzbetreiber, ob die Anlage am Redispatch 2.0 teilnehmen muss.

      Der BSW (Bundesverband Solar) gibt dazu folgenden Hinweis: „Die Beschlusskammer der BNetzA hält es derzeit nicht für sinnvoll, Vorgaben für die Übermittlung von Informationen für Redispatch-Maßnahmen auch für diese Anlagen zu machen, um unnötige volkswirtschaftliche Kosten bei der Umsetzung der Vorgaben der Festlegung zu vermeiden. Betroffene Anlagenbetreiber sollten daher mit dem Netzbetreiber ins Gespräch gehen.“

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
  15. Manfred Feldhaus
    Manfred Feldhaus sagte:

    Hallo,
    meine Anlage mit 320,200 kWp ist am 12.11.2009 in Betrieb gegangen.
    die Kommunikation erfolgt über die Sunny Webbox, zudem ist eine Power Reducer Box verbaut.
    Die Anlage ist im Sunny Portal angemeldet.
    Der Installationsbetrieb ist nicht mehr existent.
    Wie kann ich vorgehen?
    Manfred Feldhaus
    Grevener Damm 250
    48282 Emsdetten

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Feldhaus,

      bitte schreiben Sie uns einfach eine e-mail an sma-spot@mvv.de, dann können wir Ihnen ein Angebot für Ihre Anlagen zur Übernahme in die Direktvermarktung mit unserem Partner MVV unterbreiten.
      MVV übernimmt im Rahmen der Direktvermarktung alle Pflichten des Anlagenbetreibers, die im Rahmen von Redispatch 2.0 neu entstehen.
      Voraussetzung für die Teilnahme an SMA SPOT ist die Umrüstung Ihrer Anlage auf einen SMA Data Manager M. Dieser ersetzt die Webbox und übernimmt die Aufgaben der Power Reducer Box.
      Hintergrund ist hierbei die verpflichtende Fernsteuerbarkeit bei der Übernahme in die Direktvermarktung.

      Bei der Suche nach einem neuen Installateur in Ihrem Postleitzahlengebiet können Sie gern unsere SMA Solar Partnersuche nutzen.

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten

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